Laser Beamer / Projektor
Bei diesen Beamern werden in der Regel ein oder drei Laser verwendet, um polychromatisches Licht zu erzeugen.
Als Lichtquelle dient ein blauer oder violetter Laser, der einen Leuchtstoff anregt. Häufig ist dieser Leuchtstoff auf einer rotierenden Scheibe aufgetragen, um die Kühlung zu ermöglichen oder zu vereinfachen und somit die thermische Zerstörung des Leuchtstoffes zu verhindern. Die im Strahlengang ortsfeste, meist weiß leuchtende Stelle des Leuchtstoffes kann dann als nicht-thermische Lichtquelle im Beleuchtungsstrahlengang eines Projektors verwendet werden. Solche Geräte gibt es seit gut 10 Jahren, auch für private Anwender, und diese zeichnen sich durch eine vergleichsweise lange Lebensdauer und geringen Wartungsbedarf aus.
Laser in drei Grundfarben
Geräte mit in der Helligkeit modulierten Lasern der Grundfarben Rot, Grün und Blau gibt es in verschiedenen Varianten:
Bei Letzterem wird das Farbrad eingespart und die Farben werden gesättigter dargestellt als bei weißen Lichtquellen. Streng genommen handelt es sich beim ersteren, nachfolgend beschriebenen Verfahren nicht um eine Projektion – Objektive dienen allein der Strahlaufweitung und Fokussierung, eine optische Abbildung eines Bildes findet nicht statt.
Zur Bildprojektion wird das Bild zeilenweise mit drei modulierten Lasern hoher Strahlqualität in den Grundfarben Rot, Grün und Blau simultan auf die Projektionsfläche (Leinwand) geschrieben. Die Ablenkung erfolgt durch einen Spiegelscanner mit einem Facettenspiegel (Zeilenaufbau) und einem Kippspiegel (Galvo, Zeilenvorschub). Die Laserstrahlen werden so moduliert, dass Helligkeit und Farbe jedes Bildpunktes definiert sind. Projektionssysteme dieser Art sind im Einsatz für Flugsimulatoren. Hier wird eine Halbkugel mit vier Projektoren ausgeleuchtet (360° horizontal × 90° vertikal).